Wenn der Kopf nicht mitspielt

Psychische Ursachen von Impotenz

Der Alltag von Männern ist heutzutage von Dauerstress geprägt. Die Erwartungen an Männer sind den letzten Jahrzehnten gestiegen, sowohl was den Beruf als auch das Privatleben angeht. Allein ein gutes Gehalt nach hause zu bringen, sich einem Arbeitsmarkt mit hartem Konkurrenzkampf zu stellen reicht nicht mehr. Überstunden, Staus und Probleme sind Begleiterscheinungen der modernen Arbeitswelt – es wird erwartet mehr zu tun als nur das Normale. All diese Stressfaktoren kosten jedoch nicht nur viel Ernergie, sie wirken sich auch auf den Körper aus. Als wenn das nicht reichen würde, sind die Erwartungen im privaten Alltag  viel anspruchsvoller und facettenreicher geworden. Frauen wollen einen beruflich erfolgreichen, verständnisvollen aber auch dominanten Mann. Diese dauerhafte Anspannung ohne ausreichende Zeit der Erholung führt zu Dauerstress. Stress wiederum führt zur Ausschüttung bestimmter Hormone die einen negativen Einfluss auf die männliche Testosteronproduktion haben. Eine Verringerung des Testosteronspiegels bewirkt jedoch eine abnehmende Potenzfähigeit.

Zudem behindern traditionelle Werte, Normen oder Mythen die Sexualität. Wie oft, intensiv und ebenteuerlich das Sexleben sein soll, wird heutzutage in allen medien breitgetreten – und doch ist es fernab der Realität. So entstehen oft Fantasiemodelle mit Bildern und Videos im Kopf des Mannes, denen eine Frau gar nicht gerecht werden kann. Diese Mythen rund um das Thema Sex führen häufig zu sexuellen Problemen.

Psychische Probleme als Ursache von Impotenz

Erwartungsängste, die sich zu einem Teufelskreis aus Angst vor dem nächsten Mal, vor dem Versagen und immer stärkerem Rückzug und Vermeidung aufschaukeln. Die Erwartungsängste verstärken den Rückzug, führen bei wiederholten Versuchen, eine Erektion zu erreichen, immer wieder zum Versagen. Die Erwartungsängste werden damit als richtig bestätigt mit der Folge, dass irgendwann ganz auf das Sexleben verzichtet wird.

Falsche Vorstellungen über die körperlichen Abläufe, über ein zufriedenstellendes und lustvolles Sexleben und verschiedene sexuelle Praktiken verstärken oft die Unsicherheit. Folge sind negative und unbefriedigende Erfahrungen mit fehlender Lust und Erregung. Persönliche Ängste und Konflikte mit dem eigenen Versagen vor dem anderen Geschlecht tun ein übriges um Sex als Gefahr und Bedrohung wahrzunehmen. Das NEIN zum Sex schütze vor Auseinandersetzungen mit diesen Ängsten und Konflikten.

Ebenso könnten Konflikte mit dem Partner sowohl Folge als auch Ursache von Erektionsproblemen sein. Die sexuelle Störung kann sich auf die Beziehung auswirken, kann aber auch durch Beziehungsprobleme erst entstehen.

Die wichtigsten Ursachen für psychisch bedingte Impotenz

Eine Erektion nicht zu bekommen bzw. lang genug zu halten, kann eine ganze Reihe psychischer Ursachen habe. Die wichtigsten Ursachen dafür sind:

  • Probleme in der Beziehung
  • Streß in und außerhalb der Partnerschaft
  • Finanzielle Sorgen und Existenzängste
  • Fehlende Selbstsicherheit, Vergleich mit attraktiven Männerkörpern
  • Eifersucht
  • Depressionen
  • Traumatische sexuelle Erfahrungen
  • Leistungsstress
  • Probleme aufgrund einer Krankheit eines Partners
  • Fehlende Energie durch Versagensängste, sexuelle Unerfahrenheit, Angst vor dem Verlust einer Beziehung
  • Sexuelle Orientierung (z.B. nicht eingestandene Homosexualität)
  • Fehlende Zuneigung, wenig Zeit füreinander, keine gemeinsamen Interessen
  • Fehlende Kommunikation (Geheime Wünsche, Bedürfnisse)
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Mangelnde Libido beim Mann – Eingeschränktes Sexualverlangen

Es klingt sicher nach einer seltenen Sorte von Männern, aber es kann vorkommen, dass Männer keine Lust auf Sex haben – und Erektionsstörungen die Folge dessen sind. Viele Männer können sich das selbst nicht erklären und leiden unter diesem Umstand. Sie empfinden Sex als unangenehme Pflichtveranstaltung und es kommt zum Verlust der Erektionsfähigkeit.

Fast jeder 7.Mann in Deutschland hat mit fehlender Lust auf Sex zu kämpfen. Je älter man(n) wird, desto öfter ist das der Fall. Bei dem einen ist es das fehlende körperliche Verlangen, beim nächsten fehlt die Motivation und bei anderen schläft mit der Liebe auch die Lust nach Sex ein. Sie alle haben jedoch eines gemeinsam: die feheldne Lust führt häufig zu ernsthaften Problemen in der Beziehung und auch zu großen Zweifeln im Selbstverständnis eines Mannes.

Eh´gal ob bei Erektionsstörungen oder der verfrühten Ejakulation, Männer wollen nicht über das Tabuthema sexuelle Unlust sprechen. Die meisten Männer gestehen sich diese Sexualstörungen nicht einmal sich selbst ein und schieben andere Gründe wie Stress im Job oder die falsche Partnerin als Auslöser vor. Doch am Ende bringt das niemanden weiter. Männer müssen diese Hemmschwelle überwinden und sollten das vertrauensvolle Gespräch mit dem Facharzt und der Partnerin suchen. So besteht die Chance, der Ursache der Störung auf den Grund zu gehen und eine effektive, erfolgreiche Behandlung in die Wege zu leiten.

Kurze Phase oder dauerhafte Flaute?

Von Männern wird erwartet, immer können zu müssen und auch immer zu wollen. Dieses Bild wird durch die Medien suggeriert. Wenn ein Mann von dieser „Norm“ abweicht, wird er argwöhnisch beäugt. Druck und unter Umständen Angst vor dem nächsten Mal sind die Folge. Vor allem Männer, die eigentlich ein aktives und abwechslungsreiches Sexleben haben, sollten sich durch temporäre Lustlosigkeit nicht gleich unter Druck setzen. Vor allem wenn für ebstimte Zeit der Job im Vordergrund steht, nach einer Krankheit oder Beziehungsproblemen ist dies absolut normal. Ist das fehlende Bedürfnis nach Sex aber über einen längeren Zeitraum zu beobachten, kann dies ein Signal für eine körperliche oder seelische Ursache sein. Dann heißt es mutig den Facharzt aufzusuchen und den Dingen auf den Grund zu gehen.

Erektionsstörungen führen zu Problemen in der Partnerschaft

Die richtige Diagnose

Fehlende Lust auf Sex ist relativ einfach zu diagnostizieren. Schwerer tut man sich bei der Suche nach den Ursachen, die oftmals nur mit Fach-Unterstützung erfolgreich ist. In vielen ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner, aber meistens ist ein Uruloge oder Psychologe je nach Auslöser die bessere Adresse.

Im ersten Schritt hilft ein Gespräch mit dem Therapeuten oder Arzt. Je offener der Betroffene dabei über seine Probleme und deren mögliche Auslöser spricht, desto größer ist die Chance, dass ihm schnell und vor allem effektiv geholfen wird. So wird der Fachmann unter andetem danach fragen, wann die sexuelle Unlust zum ersten Mal aufgetreten ist oder diese schon länger besteht. Des weiteren gehören Fragen nach körperlichen Beschwerden, Vorerkrankungen und eingenommene Medikamente dazu. Zum Schluß werden noch Punkte wie Beziehungsprobleme, beruflicher Stress oder psychische Probleme angesprochen.

Wenn die Diagnose auf körperliche Ursachen für die fehlende Lust hinweist, besteht der weitere Verlauf aus zwei Bestandteilen: zum einen diente eine urulogische Untersuchung dem Ausschluss einer Störungsursache im Bereich von Harntrakt oder Geschlechtsorganen. Weiterhin kann durch eine Blutuntersuchung eine evtl. hormonelle Ursache aufgedeckt werden. Oftmals finden sich gleich mehrere Auslöser für auftretende Störungen. Etwa dann, wenn durch Hormonmangel verursachte Lustlosigkeit mit einer beginnenden Depression kombiniert oder Erektionsprobleme mit Versagensängsten auftreten.

Um eine Behandlung erfolgreich durchzuführen ist es eminent wichtig, das Grundproblem der Lustlosigkeit herauszufinden. Im Idealfall erfolgt die Therapie ganzheitlich und orientiert sich individuell an körperlichen und seelischen Symptomen.

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Körperliche Störungen als mögliche Ursache

Mit steigendem Alter des unter sexueller Lustlosigkeit leidenden Mannes wächst auch der Prozentsatz von Ursachen im organischen Bereich. Ein häufiger Auslöser der Appetenz-Störung ist ein aus dem natürlichen Gleichgewicht geratener Hormonstoffwechsel. Typische Beispiele hierfür sind ein Mangel am Geschlechtshormon Testosteron und ein erhöhter Prolaktinwert, aber auch eine Unterfunktion der Schilddrüse. Auch Erkrankungen, die auf den ersten Blick gar nichts mit der sexuellen Aktivität zu tun haben, können die Lust auf Leidenschaft beeinträchtigen. Das können unter anderem Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, der Verdauungsorgane, des Nervensystems sowie chronische Erkrankungen sein. Oft ist es nicht einmal die Grunderkrankung an sich, die die sexuelle Störung verursacht, sondern die notwendigen Medikamente – etwa gegen Depressionen oder Diabetes, gegen erhöhten Blutdruck oder Epilepsie. Auch Cortison, entwässernde Präparate (Diuretika) oder Schilddrüsenmedikamente können die Lust auf Sex schmälern.

Ein gutes und häufig vorkommendes Beispiel dafür, wie bei der Appetenz-Störung körperliche und seelische Ursachen zusammenwirken können: Männer, die an einer anderen sexuellen Störung, etwa dem verfrühten Samenerguss oder einer erektilen Dysfunktion leiden, werden nicht selten auch im sexueller Unlust konfrontiert. Diese häufig bei Männern unter 45 Jahren auftretende Reaktion übernimmt eine Art – wenn auch nicht zielführende – Schutzfunktion, indem sie die Erwartungsangst der Männer vor einem Versagen beim Geschlechtsverkehr dadurch reduziert, indem es gar nicht erst dazu kommt.

Hilfe durch eine Sexualtherapie

Seelische und soziale Auslöser

In den meisten Fällen liegt das Hauptproblem des Libidomangels in psychischen Problemen oder dem sozialen Umfeld des Betroffenen. Im Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten ist Offenheit sehr wichtig, damit er eine individuell wirkungsvolle Behandlung in die Wege leiten kann. Neben psychischen Grunderkrankungen wie Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen und Psychosen können auch viele Arten von Süchten (Alkohol, Medikamente, Drogen) einen negativen Einfluss auf die sexuelle Lust haben.

Oftmals spielt auch eine vorübergehende oder dauerhafte Belastungssitution eine Rolle. Männer haben dann aufgrund von Stress im Job oder Arbeitslosigkeit in Verbindung mit Existenzängsten, ein schwerer Krankheitsfall im familären Umfeld oder eine weitreichende Entscheidung, die dem Betroffenen den Schlaf raubt, keine Lust auf Sex. Und manchmal ist es auch einfach der Druck den sich man(n) selbst macht – und dem er nicht standhalten kann.

Beziehungsprobleme sind eine der größten Auslöser für Lustlosigkeit. Hier kann es zum Beispiel sein, dass sich ein Partner die zerrüttete Beziehung zwar selbst nicht eingestehen will, die Ablehnung jedoch durchaus unbewusst über die mangelnde Lust an sexueller Aktivität zum Vorschein kommt. So können die sexuellen Wünsche der Partner nicht übereinstimmen, sodass der Sex für einen oder beide Partner einfach nicht mehr reizvoll ist. In selten Fällen ist der Libidomangel auch in der Vergangenheit zu suchen. Eine strenge Erziehung, die Sex er als etwas Schmutziges hingestellt hat, Missbrauch oder andere traumatische Erfahrungen sowie Zweifel an der eigenen sexuellen Orientierung sind hier als mögliche Ursachen zu nennen. Auch klassische Minderwertigkeitskomplexe können dazu führen, das Männer keine Lust auf Sex haben.

Therapie an den Ursachen orientieren

Im besten Fall wird die Lustlosigkeit gezielt nach ihrer Ursache behandelt. Eine körperlich verursachte Lustlosigkeit hat oft einen großen Einfluss auf die Psyche und auf die Partnerschaft. Deshalb hat eine ganzheitlich orientierte und individuell ausgerichtete Therapie die besten Aussichten auf Erfolg.

Liegen die Ursachen im körperlichen Bereich können diese oft mit Medikamenten behandelt werden. So kann ein Hormonmangel, z.B. Testosteron und Estradiol, gezielt ausgeglichen werden. Auch eine gezielte Einstellung der Schilddrüse durch den Arzt kann ein Ansatz sein. Liegen die Ursachen in Grunderkrankungen, z.b. Stoffwechselkrankheiten oder in den inneren Organen, kann hier eine Behandlung die Libido wieder herstellen. Sollten bestimmte Medikamente für die Lustlosigleit verantwortlich sein, kann man versuchen diese auszutauschen, zu reduzieren oder vielleicht gänzlich abzusetzen.

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Persönliche Bereitschaft wichtig

Vor allem wenn die Ursache der Lustlosigkeit in der Psyche oder der Partnerschaft zu suchen ist, ist die Bereitschaft des Mannes zu Offenheit und Mitarbeit von entscheidender Bedeutung. Auch wenn Ängste, Leistungsdruck oder Beziehungsprobleme beim Sex nicht gern angesprochen werden, gehören diese offenen Gespräche zu einer erfolgreichen Therapie. Viele Männer verzweifeln am Leistungsdruck, den sie sich selbst auferlegen oder von Medien suggeriert bekommen. Doch der unersättliche und ständig potente Mann, den gibt es nicht. Bei besonders hartnäckigen Sexualstörungen kann deshalb eine professionelle Sexualberatung weiterhelfen.

Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Behandlung ist die Verbesserung der Kommunikation. Durch eine Paarberatung können solche Gespräche in die richtige Bahn gelenkt werden und zusätzlich hilfreiche Informationen zum Thema Liebe und Sex gegeben werden.

Es lohnt sich zu reden

Tun Sie den ersten Schritt! Auch wenn das Thema gern mit einem Tabu belegt wird – mit Schweigen und Hände in den Schoß legen, wird sich auf kurze und lange Sicht nichts ändern. Gerade bei einem so sensiblen Thema sollten Sie sich Hilfe von außen holen. Ein Fachmann hat von außen eine ganz andere Sicht auf Ihre Lage und weiß Hilfe. helfen Sie ihm ein individuelles Therapiekonzept zu erstellen, damit Sie eine gute Chance haben, die fehlende Lust auf Sex wieder in alte Leidenschaft umzuwandeln.

 

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