Der Begriff Impotenz erklärt

Was versteht man unter Impotenz?

Ärzte sprechen von Impotenz, wenn ein Mann über einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahr nicht in der Lage ist eine Erektion zu bekommen oder diese für Sex lang genug aufrecht halten zu können. Das passiert wesentlich häufiger als gedacht. In Deutschland ist jeder siebte Mann einmal in seinem Leben von Erektionsstörungen betroffen – was aber nicht zwangsläufig auch Impotenz bedeutet.

Den meisten Männern ist es schon einmal passiert, dass sie entweder keine Erektion bekommen oder es nicht schaffen diese aufrecht zu halten. Gründe dafür können Stress, Müdigkeit oder übermäßiger Konsum von Alkohol oder Drogen sein.

Sollte es einmal zu solch einer Situation kommen, besteht kein Grund zur Panik. Es ist vollkommen normal, das man(n) auch mal nicht kann.

Auch das Alter spielt eine Rolle. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Winkel der Erektion. In jungen Jahren richtet sich der Penis im erregten Zustand etwa 20 Grad über der Horizontalen auf. Aber einem Alter von etwa 40 Jahren erreicht die Erektion oft nur noch die Horizontale. Aber 60 Jahren sinkt der Winkel deutlich darunter.
In dieser Situation ist es für Männer nicht einfach mit dem Partner darüber zu sprechen. Doch genau das ist ein erster wichtiger Schritt um die Erektionsstörungen in den Griff zu bekommen.

Die Behandlung von Erektionsproblemen

Impotenz

Es ist durchaus normal, dass es ab und zu zu Potenzstörungen kommt. Das heißt aber noch lange nicht, dass es sich dabei um ein chronisches Problem handelt oder es zu einem solchen wird. Medizinisch betrachtet spricht man von Impotenz, wenn der Mann über einen Zeitraum von mher als einem halben Jahr nicht mehr in der Lage ist eine Erektion zu bekommen bzw. diese lang genug für Geschlechtsverkehr aufrecht zu halten. Demzufolge spricht man erst von Impotenz, wenn die Probleme über einen längeren Zeitraum auftreten. Bei einer kurzfristigen Erektionsstörung spricht man nicht von Impotenz.

Impotenz kann verursacht werden durch:

  • Physische Ursachen
  • Psychische Ursachen
  • Medizinische Ursachen

Physische Ursachen von Erektionsstörungen

Studien haben ergeben, dass bei 70-80 Prozent aller Männer die unter erektiler Dysfunktion leiden, körperliche Ursachen dafür verantwortlich sind. Unter anderem Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Adipositas oder Testosteronmangel. Aber auch die Nachwirkungen von Operationen (Beckenbereich, Bandscheiben, Rückenmark) kommen als Ursache in Frage. Weiterhin zählen Verletzungen oder Krankheiten, die das zentrale Nervensystem beeinflussen dazu, wie z.B. Schlaganfall, Alzheimer, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose. Auch nach Operationen an der Prostata, Aorta oder der Harnblase können Erektionsprobleme auftreten, ebenso bei schweren Krebs- Nieren- oder Leberleiden.

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Psychische Ursachen von Erektionsstörungen

Neurotische oder andere psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen oder Beziehungskonflikte können Erektionsstörungen zur Folge haben. Des weiteren kommen auch Stress, Müdigkeit und Überarbeitung sowie Alkohol und Drogen in Frage. Man schätzt, dass etwa 20-30 Prozent aller Fälle von erektiler Dysfunktion auf psychische Probleme zurück zu führen sind. In den weitaus meisten Fälle bedingen sich aber körperliche und psychische Ursachen gegenseitig und gehen einher.

Medizinische Ursachen von Erektionsstörungen

Ein wichtiger Schritt bei der Behandlung einer erektilen Dysfunktion ist das Herausfinden der Ursache. Nur ein Arzt als Fachmann kann dazu eine genaue Ursachenanalyse durchführen. Im ersten Schritt werden daher körperliche Ursachen überprüft. Bei den meisten Männern kommen jedoch sowohl psychische als auch physische Ursachen in Betracht. In vielen Fällen sind auch Nebenwirkungen einiger Medikamente dafür verantwortlich. Dazu zählen Arzneimittel wie Betablöcker, Psychopharmaka, Cholesterinsenker oder Entwässerungstabletten. Ebenso muss der Arzt das Alter des Patienten berücksichtigen, denn ab dem 50.Lebensjahr spielt diese Ursache eine immer größere Rolle.

Wurden bei Potenzstörungen einer dieser Gründe diagnostiziert, heißt es nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Oft machen Männer dann den Fehler in eine Negativspirale zu geraten die wiederum zu Versagensängsten führt. Die Angst davor keine Erektion zu bekommen führt dann erst recht zu Erektionsproblemen. In den weitaus meisten Fällen können Potenzstörungen jedoch erfolgreich behandelt werden.

Behandlung von Impotenz

Je nach Ursache stehen für die Behandlung von Impotenz verschiedene Methoden zur Verfügung. In der Regel erfolgt zunächst eine medikamentöse Behandlung mit soganennten PDE-5-Hemmern, die umgangssprachlich als Potenzmittel bezeichnet werden. Sollte sich trotz deren Einnahme kein ausrecihender Erfolg einstellen, stehen weitere Behandlungsmethoden parat. Dazu werden Injektion in den Schwellkörper des Penis gezählt, die Nutzung eines Harnröhrenapplikators oder die Verwendung von sonstigen mechanischen Hilfsmitteln wie einer Penispumpe. In seltenen Fällen wird auch durch entsprechende Cremes eine erektile Dysfunktion behandelt.
Sind rein psychische Probleme als Ursache diagnostiziert wurden, kann eine psychiatrisch-psychologische Therapie helfen.

 

Informationen zum Autor

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