ED durch Stress und Angst

Impotenz durch Stress und Angst

Erektile Dysfunktion (ED) ist eine Erkrankung, die etwa 4 – 6 Millionen deutsche Männer im Alter von über 20 Jahren betrifft. Experten schätzen die Dunkelziffer der betroffenen Männer auf fast 10 Millionen. Vor allem Scham und ein niedriges Informationsniveau lassen Männer die auftretenden Probleme verdrängen.

Stress, Angstzustände und Impotenz

Schon allein aus natürlichen Gründen steigt das Risiko an erektiler Dysfunktion zu erkranken. Die Probleme eine für Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen sind jedoch nicht in allen Fällen eine Frage des Alters. Die meisten Männer kommen im Laufe des Lebens mit der Thematik Impotenz in Kontakt. Die positive Nachricht ist jedoch, dass die Ursachen der Erektionsstörungen herausgefunden werden können und somit eine geeignete Behandlung erfolgreich in die Wege geleitet werden kann.

Die Ursachen von Impotenz können sowohl psychischer als auch physischer Natur sein. Der Erfolg einer Behandlung bei körperlichen Ursachen hängt vor allem vom körperlichen Zustand ab. In Studien konnte jedoch nachgewiesen werden, dass die häufigste Ursache für erektile Dysfunktion durch psychische Faktoren zustande kommt. Psychologische Ursachen wie z.B. Stress oder Angstzustände sind jedoch in der Regel heilbar.

Stress auf Arbeit führt zu Erektionsproblemen

Viel Stress und Angstzustände können jedoch auch das Risiko an weiteren Krankheiten erhöhen, die eine erektile Dysfunktion verursachen können. Dazu gehören:

  • Herzkrankheit
  • hoher Blutdruck
  • hohe Cholesterinwerte
  • Übergewicht
  • übermäßiger Alkoholkonsum

Wie verursachen Stress und Angst Impotenz?

Man unterscheidet in der Regel zwischen drei Arten von Erektionen: psychogene (aufgrund von visuellen Reizen oder Fantasien), reflexive (durch körperliche Stimulation) und nächtliche (während des Schlafes). Jeder dieser drei Erektionstypen nutzt relevante Prozesse im Körper. Eine Beeinträchtigung der dafür zuständigen Systeme kann in der Folge zu Erektionsstörungen führen.

Dazu gehören:

  • Nervensystem
  • Blutgefäße
  • Muskeln
  • Hormone
  • Emotionen

Stress und vor allem die Angst vor Impotenz können zu einem Kreislauf führen, der in einer dauerhaften Erektionsstörung endet. Tritt eine solche Dysfunktion auf, kommt es häufig zu Verhaltensänderungen, die zu Angstzuständen und anschließend tatsächlich zum Auftreten von Potenzstörungen beitragen. Die Gründe dafür können je nach Altersgruppe sehr unterschiedlich sein. Allgemein unterscheidet man jedoch:

  • Psychologische ED (hauptsächlich Nervosität und Angst) betrifft etwa 90 Prozent der Jugendlichen und jungen Männer. Die auftretenden probleme sind relativ kurzlebig.
  • Persönlicher und beruflicher Stress, beispielsweise Beziehungsprobleme, ist der Hauptgrund für erektile Dysfunktion bei Männern mittleren Alters.
  • Körperliche Impotenz ist vor allem bei älteren Männern die häufigste Ursache, aber auch der Verlust des Partners und die darauf folgende Einsamkeit können zu psychischem Stress führen.
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Die folgenden Faktoren können ebenfalls Stress und Angst verursachen und Erektionsprobleme herbeiführen:

  • Arbeitsprobleme, Verlust oder Stress
  • Beziehungs- und Konfliktprobleme.
  • Krankheit oder Verlust eines Angehörigen
  • Angst vor dem Älterwerden
  • gesundheitliche Probleme
  • finanzielle Belastungen

Psychische Erkrankungen wie Stress und Angstzustände können auch die Art und Weise beeinflussen, mit der das Gehirn die körperliche Reaktion Ihres Körpers signalisiert. Bei einer Erektion können Stress und Angst die Art und Weise, wie Ihr Gehirn Nachrichten an den Penis sendet, unterbrechen, um einen zusätzlichen Blutfluss zu ermöglichen. Eine Studie unter Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) ergab, dass die PTSD das Risiko sexueller Funktionsstörungen um mehr als das Dreifache erhöhte. Langfristiger Stress und Angst können den Hormonspiegel in im Körper erhöhen und bestimmte Prozesse beeinträchtigen. Dies kann auch zu anderen Gesundheitszuständen führen, die eine erektile Dysfunktion zur Folge haben.

Angst und Impotenz

Erkrankungen, die Erektionsstörungen, Stress und Angstzustände verursachen können

Stress und Angstzustände können sich auch verschlechtern oder sich bei verschiedenen Gesundheitszuständen entwickeln. Eine Studie aus dem Jahr 2013 legt nahe, dass ED auch ein Risikofaktor für zukünftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein kann.

Erkrankungen, die mit erektiler Dysfunktion einhergehen, sind:

  • Gefäßkrankheit
  • Nervenschaden
  • hoher Cholesterinspiegel
  • hoher Blutdruck
  • Herzkrankheit
  • Übergewicht
  • Diabetes
  • niedriger Testosteronspiegel
  • metabolisches Syndrom
  • vergrößerter Prostatakrebs oder Prostatakrebs
  • bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente

Stress und Angst können zu bestimmten Lebensstilfaktoren führen, die zur erektilen Dysfunktion beitragen, darunter:

  • Drogen
  • Tabakkonsum
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • zu wenig Bewegung

In vielen Fällen verschwindet psychologisch bedingte ED nach einiger Zeit wieder. Sollte dies nicht der Fall sein, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt. In Abstimmung von den Ursachen kann er eine weitere Behandlung in die Wege leiten. Dies hängt davon ab, was Ihren Stress und Ihre Angst verursacht. Potenzmittel wie Viagra können hier für eine gewisse Zeit Abhilfe schaffen.

Therapieformen bei angst- & stressbedingter erektiler Dysfunktion

Die Behandlung der psychischen Ursachen der erektilen Dysfunktion erfolgt allgemein durch eine Therapie. Diese kann helfen, Stress oder Angstzustände und somit die Erektionsprobleme zu überwinden.

  • Beratung – Bei dieser Therapie wird mit einem Therapeuten zusammengearbeitet, um die wichtigsten Stress- oder Angstfaktoren zu herauszufinden und zu behandeln.
  • Psychodynamische Therapie – In der Regel geht es darum, das Unterbewusstsein anzusprechen, um die Ursache für Ihren Erektionsstörungen zu finden.
  • Sexualtherapie – Bei dieser Therapieform geht es um das Sexualleben. Ziel ist es, den Faktor Stress beim Sex durch ein sichereres und zuverlässigeres Sexualleben zu reduzieren.
  • Sexuelle Angststherapie – Ihr Arzt wird Ihnen die Problematik Erektile Dysfunktion ausführlich erläutern. Dies kann dazu beitragen, Probleme, die durch mangelndes Wissen verursacht werden, zu reduzieren. Ihr Arzt wird dann die emotionalen Probleme behandeln und Ihnen helfen, eine Lösung zu finden.

Alternative Therapien

Alternative Therapien können auch bei Stress und Angstzuständen helfen. Moderne Behandlungen umfassen:

  • Entspannungstechniken
  • Meditation
  • Yoga
  • Akupunktur

Diese Behandlungsformen können Ihnen helfen, Ihre Stress- und Angstzustände besser zu kontrollieren. Studien zeigen, dass Meditation die Gehirnaktivitäten verändert und Stress reduzieren kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Therapien und Medikamenten gegen Stress und Angstzustände gibt es jedoch weniger Belege für die Wirksamkeit dieser alternativen Behandlungen. Sie können jedoch neben den von Ihrem Arzt verordneten Behandlungen zusätzliche Vorteile bieten.

Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel

Auch bei der Einnahme natürlicher (Potenz)-Mittel oder Nahrungsergänzungsmittel sollten Sie dies vorher mit Ihrem Arzt absprechen, denn auch diese können zu ernsthaften Nebenwirkungen führen. So ist beispielsweise bekannt, dass Kava schwere Leberschäden verursachen kann und in mehreren europäischen Ländern verboten ist. Andere pflanzliche Stoffe können zu allergischen Reaktionen führen. Sie sollten wissen, dass diese pflanzlichen „Medikamente“ nicht kontrolliert werden und nicht den strengen Sicherheitsüberprüfungen und Tests unterliegen, wie das bei verschreibungspflichtigen Medikamenten der Fall ist.

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Alternative Behandlungen für ED

Erektionsstörungen sind oft ein Symptom für andere zugrunde liegende Erkrankung. In einigen Fällen können Stress und Angst das Risiko von Potenzstörungen erhöhen, es jedoch nicht verursachen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen weitere Symptome auftreten. Sie können helfen, die Ursache zu diagnostizieren und möglicherweise zu behandeln.

Die häufigsten Behandlungen für erektile Dysfunktion sind:

  • Verschreibungspflichtige Medikamente (Viagra, Cialis, Levitra)
  • Injektionen
  • Peniszäpfchen
  • Testosteronersatz
  • Penispumpe (Vakuumaufrichter)
  • Penisimplantat
  • Blutgefäßchirurgie

Lebensstil-Behandlungen umfassen:

  • Beratung bei sexueller Angst
  • Psychologische Beratung
  • ein gesundes Gewicht erreichen und beibehalten
  • Stoppen Sie den Tabakkonsum
  • Verringerung des Alkoholkonsums
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